Unterstützer_innenbrief: Komm, wir machen Tarif!

Bitte unterzeichne den Unterstützer_innenbrief: Wir werden Qualität in der Ausbildung in die tarifliche Themenfindung einbringen!


 

Das Thema Qualität in der Ausbildung ist ein Kernthema der IG Metall Jugend. Für uns ist klar, es braucht eine Qualitätsoffensive für alle Formen der betrieblichen Ausbildung. Deshalb bringen wir folgende Themen in die tarifliche Themenfindung ein:

 

Tarifliche Regelungen für dual Studierende

An der Schnittstelle von Hochschulen und Betrieben hat sich in den letzten Jahren das duale Studium als „hybrides“ Studienformat etabliert. Aktuelle Zahlen gehen bereits von über 100.000 dual Studierenden bundesweit aus. Mit ihnen existiert eine Gruppe an jungen Menschen in den Betrieben, deren Berufsausbildung, anders als bei den klassischen Auszubildenden, weder durch das Berufsbildungsgesetz (BBIG), noch durch Tarifverträge geregelt ist. Dies ist nicht mehr zeitgemäß. Stetig werden immer mehr dual Studierende Mitglied der IG Metall, die den Anspruch nach tarifpolitischen Regelungen formulieren. Es ist längst überfällig, auch für diese Kolleginnen und Kollegen gute tarifliche Regelungen zu erzielen. Dazu gehören neben den grundsätzlichen Ansprüchen wie der Vergütung, Urlaubsanspruch, Sonderzahlungen, Freistellungsmöglichkeiten, Übernahme etc. auch spezifische Anforderungen für dual Studierende, wie beispielsweise die Übernahme der Studiengebühren, den Verzicht auf Rückzahlungsklauseln oder Ausbildungspläne in den Betrieben.

Wir wollen eine echte Gleichstellung aller Formen des dualen Studiums mit der dualen Berufsausbildung. Deshalb müssen die dual Studierenden in den Geltungsbereich unserer Tarifverträge aufgenommen werden.

 

Faire Ausbildungsvergütung

Als IG Metall Jugend setzen wir uns für faire Ausbildungsvergütungen für Auszubildende und auch dual Studierende ein. Mietkosten steigen und das Leben wird teurer. Bei dual Studierenden kommen hier oft noch zu zahlende Studien- und Semestergebühren dazu. Deshalb möchten wir eine deutliche Steigerung der Ausbildungsvergütungen für Auszubildende und dual Studierende erreichen.

 

Lehr- und Lernmittel

Die Lernmittelfreiheit ist für alle umfassend und absolut sicherzustellen. Dazu gehört die Übernahme der Kosten ganz klassischer Lernmittel wie beispielsweise Tabellenbücher, Berufsschulbücher oder Bücher für das Studium. Außerdem müssen in der betrieblichen Ausbildung zeitgemäße Lernmittel verwendet werden. Deshalb gehört auch die Übernahme der Kosten für moderne Lernmittel wie beispielsweise Tablets und der zugehörigen Software dazu.

All diese Kosten, sowie die Semestergebühren, sollen vom ausbildenden Arbeitgeber getragen werden.  

 

Fahrtkosten und Wohngeld

Junge Menschen sind oft gezwungen für ihren Studiums- oder Ausbildungsplatz, weite Strecken zurückzulegen oder gar den Wohnort zu wechseln. Durch die weiten Strecken die zurückgelegt werden müssen entstehen hohe Mehrbelastungen für Auszubildende und dual Studierende. Diese Belastungen sind in Form von einer Übernahme der Fahrtkosten durch den ausbildenden Arbeitgeber zu tragen.

Das heißt für uns konkret:

Künftig sollen die Fahrtkosten für Auszubildende und dual Studierende zwischen Ausbildungsort und Schulort vom ausbildenden Arbeitgeber übernommen werden. Dies soll unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel auf Basis von ÖPNV Ausbildungs-/Studierendentarifen oder Semestertickets erfolgen. Wahlweise kann auch ein pauschaler Wohnkostenzuschuss gewährt werden.

 

657 UNTERSCHRIFTEN FÜR DEN UNTERSTÜTZER_INNENBRIEF
ZIEL: 2.000 unterschriften für den unterstützer_innenbrief

Diese Webseite verwendet Cookies, auch zur Optimierung der Webseitennutzung und zur Auswertung von Webseitenbesuchen. Einzelheiten über die von uns eingesetzten Cookies und die Möglichkeit diese abzulehnen, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Hinweise ausblenden