Themen

#ORGANiCEsolidarity

Ausbildung und duales Studium sichern!

Sicher. Handlungsfähig. IG Metall Jugend.

 

Wir kommen durch die Corona-Krise am besten gemeinsam und solidarisch. Das gilt für alle - gerade auch für Arbeitgeber.

Einige Arbeitgeber streben jetzt danach die Krise für ihre Zwecke auszunutzen: Sie trachten danach, Paragraph 19 unseres BBiG aufzuheben und Auszubildenden und dual Studierenden nicht mehr ihre volle Ausbildungsvergütung bezahlen zu müssen.

Das geht gar nicht! Die Ausbildungsvergütung reicht ohnehin bei viel zu vielen Auszubildenden und dual Studierenden nicht aus, um die Miete zahlen und den Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Gerade jetzt ist es wichtig, dass alle Auszubildenden und dual Studierenden ihre Ausbildung erfolgreich abschließen können und ihre Vergütung gesichert ist - ganz so wie das BBiG das vorsieht.

Deshalb ist es wichtig, dass wir aktiv werden!

Wir zeigen, wie dramatisch die Folgen für Auszubildende und dual Studierende wären, wenn die Arbeitgeber sich durchsetzen sollten. 

Wir setzen unsere Forderungen dagegen und zeigen wie wir gemeinsam und solidarisch durch die Krise kommen.

Und zusätzlich nehmen wir Kontakt auf zu Entscheider_innen in der Bundespolitik.

Je mehr wir sind, desto schneller und erfolgreicher werden wir unsere Forderungen durchsetzen. Deshalb unterschreib JETZT rechts in der Mitmachen-Box: Sicher durch die Corona-Krise - unsere Forderungen!

 

Komm, wir machen Tarif!

Tarifresolution der IG Metall Jugend

Tarifrunde 2020 in der Metall- und Elektroindustrie

In der Tarifrunde 2020 der Metall- und Elektroindustrie strebt die IG Metall Jugend eine Qualitätssicherung für alle Formen der Ausbildung an.

Das Thema Qualität in der Ausbildung ist ein Kernthema der IG Metall Jugend. Seit geraumer Zeit wird dies in unterschiedlichsten Formen vor Ort intensiv mit Auszubildenden und dual Studierenden in den Betrieben behandelt. Durch bezirksweite Umfragen, Konferenzen für Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) bzw. Fachtagungen und Diskussionsrunden wurde die Ausbildung der Zukunft und unsere Anforderungen daran diskutiert und analysiert. Auch in den Prozess rund um das Berufsbildungsmodernisierungsgesetz (BBiMog) haben wir uns aktiv eingebracht. Für uns ist klar, es braucht eine Qualitätsoffensive für alle Formen der betrieblichen Ausbildung.

Deshalb bringen wir folgende Themen in die tarifliche Themenfindung ein:

Tarifliche Regelungen für dual Studierende

An der Schnittstelle von Hochschulen und Betrieben hat sich in den letzten Jahren das duale Studium als „hybrides“ Studienformat etabliert. Aktuelle Zahlen gehen bereits von über 100.000 dual Studierenden bundesweit aus. Mit ihnen existiert eine Gruppe an jungen Menschen in den Betrieben, deren Berufsausbildung, anders als bei den klassischen Auszubildenden, weder durch das Berufsbildungsgesetz (BBIG), noch durch Tarifverträge geregelt ist. Dies ist nicht mehr zeitgemäß. Stetig werden immer mehr dual Studierende Mitglied der IG Metall, die den Anspruch nach tarifpolitischen Regelungen formulieren. Es ist längst überfällig, auch für diese Kolleginnen und Kollegen gute tarifliche Regelungen zu erzielen. Dazu gehören neben den grundsätzlichen Ansprüchen wie der Vergütung, Urlaubsanspruch, Sonderzahlungen, Freistellungsmöglichkeiten, Übernahme etc. auch spezifische Anforderungen für dual Studierende, wie beispielsweise die Übernahme der Studiengebühren, den Verzicht auf Rückzahlungsklauseln oder Ausbildungspläne in den Betrieben.

Wir wollen eine echte Gleichstellung aller Formen des dualen Studiums mit der dualen Berufsausbildung. Deshalb müssen die dual Studierenden in den Geltungsbereich unserer Tarifverträge aufgenommen werden.

Im ausbildungsintegrierten dualen Studium werden Ausbildung und Studium verknüpft. Für dual Studierende in ausbildungsintegrierten Studiengängen gelten bis zum Abschluss ihrer dualen Berufsausbildung nach BBiG oder Handwerksordnung alle gesetzlichen, tariflichen und betrieblichen Regelungen nach denen auch die Auszubildenden behandelt werden. Nach dem Berufsabschluss verlieren sie diese Vorteile.

Das praxisintegrierte duale Studium setzt sich aus einem Studium an einer Hochschule und längeren Praxisphasen im Betrieb zusammen. Ein Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf wird dabei in der Regel nicht erworben.

Faire Ausbildungsvergütung

Als IG Metall Jugend setzen wir uns für faire Ausbildungsvergütungen für Auszubildende und auch dual Studierende ein. Mietkosten steigen und das Leben wird teurer. Bei dual Studierenden kommen hier oft noch zu zahlende Studien- und Semestergebühren dazu. Deshalb möchten wir eine deutliche Steigerung der Ausbildungsvergütungen für Auszubildende und dual Studierende erreichen.

Lehr- und Lernmittel

Die Möglichkeit der Absolvierung einer Berufsausbildung darf nicht an finanziellen Hürden scheitern. Die kostenfreie Bereitstellung aller erforderlichen Lehr- und Lernmittel und die Übernahme der durch die Ausbildung verursachten Kosten sind wesentliche Maßnahmen zur Sicherstellung gesellschaftlicher Teilhabe. Dies muss für Auszubildende und dual Studierende gleichermaßen gelten. Außerdem müssen die Ausbildung und das duale Studium wegen der Anforderungen durch Transformation, Industrie 4.0 und Digitalisierung zukunftssicher aufgestellt werden.

Die Lernmittelfreiheit ist für alle umfassend und absolut sicherzustellen. Dazu gehört die Übernahme der Kosten ganz klassischer Lernmittel wie beispielsweise Tabellenbücher, Berufsschulbücher oder Bücher für das Studium. Außerdem müssen in der betrieblichen Ausbildung zeitgemäße Lernmittel verwendet werden. Deshalb gehört auch die Übernahme der Kosten für moderne Lernmittel wie beispielsweise Tablets und der zugehörigen Software dazu.

All diese Kosten, sowie die Semestergebühren, sollen vom ausbildenden Arbeitgeber getragen werden.   

Fahrtkosten und Wohngeld

Junge Menschen sind oft gezwungen für ihren Studiums- oder Ausbildungsplatz, weite Strecken zurückzulegen oder gar den Wohnort zu wechseln. Hier braucht es deutliche Verbesserungen zugunsten der Auszubildenden und dual Studierenden. Durch die weiten Strecken die zurückgelegt werden müssen entstehen hohe Mehrbelastungen für Auszubildende und dual Studierende. Diese Belastungen sind in Form von einer Übernahme der Fahrtkosten durch den ausbildenden Arbeitgeber zu tragen.

Ebenso sind Entfernungen der Berufsschule bzw. der Hochschule/Universität zum Wohnort/Betrieb inzwischen oft so groß, dass zum Teil ein zweiter Wohnsitz notwendig ist. Außerdem steigen gerade in Uni-Städten die Mieten rasant. Deshalb soll der Ausbilder einen finanziellen Wohnzuschuss für die Auszubildenden und dual Studierenden leisten.

Das heißt für uns konkret:

Künftig sollen die Fahrtkosten für Auszubildende und dual Studierende zwischen Ausbildungsort und Schulort vom ausbildenden Arbeitgeber übernommen werden. Dies soll unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel auf Basis von ÖPNV Ausbildungs-/Studierendentarifen oder Semestertickets erfolgen. Wahlweise kann auch ein pauschaler Wohnkostenzuschuss gewährt werden.

 

Klare Kante gegen Rechts!

Wir haben die Wahl: Zwischen dem 23. und 26. Mai 2019 werden in den 27 Mitgliedsstaaten der EU die Abgeordneten für das Europäische Parlament gewählt – in Deutschland am 26. Mai.

Diese Europawahl ist eine echte Schicksalswahl für unseren Kontinent:

Europa geht am Stock. Der Druck ist immens. Der Brexit steht im März bevor. Weitaus gefährlicher jedoch: Rechtspopulistische Parteien aus vielen europäischen Ländern treten zur EU-Wahl an, um der EU weiter zu schaden und die europäische Idee zum Scheitern zu bringen. Sollten die Rechtspopulist_innen die EU-Wahl gewinnen, werden sie als stärkste Fraktion im Europäischen Parlament die EU-Gesetzgebung massiv sabotieren. Ihre Kampfansage richtet sich gegen ein offenes, soziales und demokratisches Europa! Sie sind für eine Abschaffung Europas und ihnen geht es am Ende um fremdenfeindlich-nationalistisch verbrämte wirtschaftsliberale Interessen.

Für uns ist klar: Wir wollen in einem demokratischen und solidarischen Europa leben. Und dafür müssen wir die EU besser machen, anstatt sie abzuschaffen! Für ein gerechtes Europa!

Wir wollen ein Europa, das vielfältig, frei und offen ist. Die Achtung der Menschenwürde muss ebenso verteidigt werden wie die Rechtsstaatlichkeit und die Presse- und Meinungsfreiheit. Wir wollen ein Europa, das für die Menschen da ist – und dafür setzen wir uns ein!

  • Wir wollen gemeinsame Sozialstandards und ein Ende der neoliberalen Politik!

  • Wir wollen mehr Investitionen und ein Ende der viel zu restriktiven Haushaltspolitik!

  • Wir wollen eine einheitliche Steuerpolitik, die Steuerflucht und -dumping aktiv verhindert!

  • Wir wollen europaweite Mindeststandards für die Ausbildung und Praktika!

  • Wir wollen eine bessere Finanzierung der Programme zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit!

  • Wir wollen den Ausbau der Mitbestimmung und Beteiligung von Jugendlichen in der betrieblichen Interessenvertretung!

  • Wir wollen ein gerechtere EU, die soziale Missstände beseitigt, weil kein Mensch in Armut leben sollte!

  • Wir wollen eine solidarische Geflüchtetenpolitik, ein humanitäres Asylrecht und eine gerechte Entwicklungspolitik in der EU!


Deshalb: Klare Kante gegen rechtspopulistische Hetze in Europa zeigen!

Organisier’ Dich mit uns gemeinsam für ein demokratisches und gerechtes Europa. Gemeinsam machen wir die EU besser.

Du hast die Wahl! Werde jetzt Teil unserer Initiative und gestalte mit uns die Zukunft Europas.

Über Geld spricht man!

Wir wollen, dass es bei Sartorius fair und verlässlich, transparent und gerecht zugeht – für Dich und für alle bei Sartorius!

Wir finden, Fairness und Verlässlichkeit sind besonders wichtig, wenn es darum geht, wie Kolleginnen und Kollegen eingruppiert werden und wieviel Geld sie entsprechend bekommen.

Das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen gilt seit 6. Juli 2017 bundesweit für alle Betriebe, in denen mehr als 200 Menschen beschäftigt sind.

Wir möchten das Gesetz nutzen und dafür sorgen, dass es fair und verlässlich, transparent und gerecht zugeht bei Sartorius. Das ist unser Ziel. Dafür setzen wir uns ein!

Wir sind der Meinung, dass es Sartorius gut zu Gesicht stünde, einen jährlichen Bericht zur Entgeltgleichheit zu veröffentlichen.

 

Wenn es Dir auch wichtig ist, dass es bei Sartorius in Sachen Eingruppierung und Geld gerecht und transparent zugeht, dann engagier‘ Dich gemeinsam mit uns.

Melde Dich hierzu unter "Hier anmelden: Bleib informiert!" an, sprich auch Deine Kolleginnen und Kollegen persönlich an und sag ihnen, warum Dir Fairness und Verlässlichkeit wichtig sind.

Schick Deinen Kolleginnen und Kollegen diesen Link zum Anmelden: https://junge-igm.zusammenhandeln.org/ueber-geld-spricht-man

 

Je mehr wir werden, desto erfolgreicher werden wir sein.

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